Cup Cakes - "fette Sünde" oder "süßer Genuß"?

Cupcakes

Längst haben sie den populären Muffins den Rang abgelaufen: die süß verzierten Cupcakes. Mit ihrem Ursprung in den USA sind perfekt für besondere Anlässe!

 

Grundsätzlich bestehen Cupcakes aus einem simplen Rührteig ähnlich einem Muffin, nur dass er meist etwas feiner und luftiger ausgeführt wird. Der gravierende Unterschied zum herkömmlichen Muffin besteht im cremigen Topping, welches den Cupcake überhaupt ausmacht.

Und da beginnt die Crux für die/den ernährungsbewusste/n Hobbykoch/Hobbyköchin: Frostings aus Frischkäse, Puderzucker und viiieeel Butter, mit künstlicher Lebensmittelfarbe gefärbte Buttercremen oder geschlagenes Obers, die mithilfe einer Spritztülle auf den Minikuchen aufgetragen werden, sind wohl kaum als "leichter" Genuß zu bezeichnen.

Daher der Selbstversuch der Diätologin: Cupcakes schmecken auch in der Vollkornvariante gut, anstatt der Buttercreme habe ich eine Mischung aus fettreduziertem Mascarpone und Magertopfen, gefärbt mit "lausfreier", veganer Lebensmittelfarbe aus dem Bioladen probiert. Aromatisiert wurde das Ganze mit Limettenschale und -saft, sowie selbstgemachtem Vanillezucker - und ich muss sagen, es hat herrlich geschmeckt!

Einfach Lieblingscupcakesrezept hernehmen und abwandeln: Mehl mindestens zur Häflte durch Vollkornmehl ersetzen, etwas mehr Flüssigkeit zum Teig geben und die fette Buttercreme durch ein "leichteres" Topping ersetzen. So steht dem Genuß ohne schlechtes Gewissen nichts mehr im Weg!