Vegane Ernährung - gesunder Trend oder...

Ernaehrung... gefährliche Ernährungslüge?

In letzter Zeit entwickelt sich der Veganismus von einer Nischenernährungsform, die häufig mit militanten Tierschützern im Jutehemd in Verbindung gebracht wurde, immer mehr zu einem Trend, dem nicht nur Stars und Sternchen anhängen.

 

Seit Jonathan Safran Foers Bestseller "Tiere essen", sowie den neuen, gar nicht mehr angestaubten veganen Rezeptsammlungen wie zum Beispiel die des deutschen Physikstudenten Attila Hildmann (Vegan for fit, Vegan for fun etc.)kommt eine Welle von neuen VeganerInnen auf uns zu, bei denen der Tierschutz oft nicht mehr an erster Stelle steht. Viele haben ökologische, politische oder religiöse Motive - aber auch vermehrt aus gesundheitlichen Gründen liebäugeln viele Menschen mit einer Ernährung ohne Nutzung tierischer Produkte.

Der von Ernährungsexperten immer als Argument gegen vegane Ernährung genannte Vitamin B12 Mangel, sowie eine Minderversorgung an Eisen, Calzium, Jod, Vitamin D und Magnesium lässt sich durch fundiertes Ernährungswissen der "Pflanzenköstler" und fallweise Supplementation der fehlenden Nährstoffe gut ausgleichen. Und während Ernährungsgesellschaften im englischsprachigen Raum vegane Ernährung - entsprechendes Ernährungswissen vorausgesetzt - mittlerweile auch für Risikogruppen wie etwa Schwangere, Stillende und Kleinkinder als geeignet betrachtet, steht man dieser Empfehlung in unseren Breiten noch skeptisch gegenüber.

Angesichts der steigenden Zahl von VeganerInnen wäre hier ein Umdenken zu empfehlen: schließlich brauchen gerade sie fundiertes Wissen von professionellen Ernährungsfachkräften vermittelt und nicht dubioses Halbwissen aus dem Internet oder von selbsternannten Fachleuten!

Für alle, die nun Lust auf Ausprobieren bekommen haben, gibt es ein veganes Naschkatzenrezept in meinem Blog "diaetologisches sportlich gekocht".