Multivitaminpräparate zur Nährstoffbedarfsdeckung hinsichtlich Vitamin A in der Schwangerschaft

Dobnigg S., Grach D., Fattinger E.

Forschungsmethode

In dieser Bakkalaureatsarbeit wird hauptsächlich die Literaturrecherche als Forschungsmethode angewandt. Zusätzlich werden stichprobenartig Ernährungsprotokolle erhoben und ausgewertet, um einen Einblick in die Ernährungsgewohnheiten in der Schwangerschaft zu erlangen. Eine Befragung von Apotheken und GynäkologInnen dient der Ermittlung der am häufigsten in Österreich verwendeten Multivitaminpräparate. Anhand einer Tabelle wird der Gehalt von Vitamin A in ausgewählten Lebensmitteln dargestellt.

Forschungsfragen

Ist es möglich, den Bedarf an Vitamin A in der Schwangerschaft ohne den Einsatz von Multivitaminpräparaten zu decken?

Kann in der Schwangerschaft eine Aufnahme von Vitamin A über Multivitaminpräparate zu Überdosierungen und daraus resultierenden Konsequenzen für das ungeborene Kind führen?

Conclusio

Vitamin A und seine Vorstufen sind in ausreichendem Maße vorhanden, um den erhöhten Bedarf in der Schwangerschaft durch eine ausgewogene Ernährung zu decken.  Da aber aus dieser Arbeit hervor geht, dass es dennoch zu Mangelversorgung mit Vitamin A kommen kann, muss davon ausgegangen werden, dass der Grund dafür in anderen Bereichen liegt.

Diese Bakkalaureatsarbeit liefert hinsichtlich Überdosierung von Vitamin A durch die Verwendung von Multivitaminpräparaten keine Werte, die über den festgelegten Tolerable Upper Intake Level von 3,0 mg pro Tag liegen. Die Frage nach einer möglichen Überdosierung und daraus resultierenden Konsequenzen für das ungeborene Kind kann daher nicht eindeutig beantwortet werden.

Diese Bakkalaureatsarbeit wurde im Zuge des Studiums Diätologie an der FH JOANNEUM Bad Gleichenberg erstellt.